Am zweiten November-Wochenende waren wir auf unserem insgesamt vierten

Dieses mal haben wir uns Rüthen ausgesucht, im Frühjahr waren wir in Nottuln, doch leider haben wir es nicht geschafft darüber zu bloggen.

Connys Zeit im Nähcamp

Am Freitag um 15.00 Uhr konnten wir einchecken, unsere Nähmaschinen und weiteres Equipment in einem der Näh-Räume unterbringen und unser Zimmer beziehen. Zunächst gab es eine sehr nette Begrüßung von Sonja bei Kaffee und Kuchen, gleich darauf haben wir mit dem Nähen begonnen. Neben der Rund-um-Verpflegung an allen Tagen, bekamen wir auch noch eine gut gefüllte Goodie-Bag geschenkt:

Goodie Bag Ruethen

Auf meinem Programm stand eine Frau Ava, ein Schnittmuster vom Label Hedinäht, mit der ich bei einem Besuch bei meiner Schwester begonnen habe. Hier sieht man in Teilen den Zuschnitt:

Frau Ava Zuschnitt 1

Frau Ava Zuschnitt 2

Das Original-Schnittmuster ist eigentlich sehr einfach zu nähen, aber ich hatte mir in den Kopf gesetzt gleich beim ersten Mal die Jacke mit Futter und Reißverschluss zu nähen. Ich muss sagen, das hat mich echt an meine Grenzen gebracht. Ohne die Unterstützung meiner Schwester hätte ich sicher entnervt aufgegeben. Der schwierigste Teil war nichtmal der Reißverschluss, wie manche jetzt vielleicht denken. Es war das Einnähen des Futters, unten am Saum, an der Stelle wo es auf den Beleg trifft und an den Ärmeln. Es gibt leider kein Tutorial dafür, jedoch eines bei Instagram in den Highlights von @meinanderesich, wie man das Schnittmuster für das Futter erstellt und was man dabei beachten muss. Das hat schon sehr weitergeholfen. Ich habe fast die ganze Zeit im Nähcamp dafür gebraucht, aber es hat sich gelohnt und ich bin Mega Stolz auf meine Frau AVA.

Frau AVA fertig_01 Frau AVA fertig_02

Frau AVA fertig_03

Danach blieb mir nicht mehr viel Zeit für andere Projekte. Ich habe noch die Teile für zwei Nanami Täschchen zugeschnitten und mit dem Nähen des Cardigans Minna von Fadenkäfer aus Jersey begonnen. Den zeige ich dann ein anderes Mal auf diesem Blog.

Alles in allem war es ein sehr gelungenes schönes Wochenende und vor allem Quality-Time mit meinem Schwesterherz. Auch der Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen war wieder sehr herzlich und informativ.

Arbeitsplatz und Kleiderstange

arbeitsplatz_naehcamp_ruethen kleiderstange_naehcamp_ruethen

Biggis Zeit im Nähcamp

Ich bin immer etwas unentschlossen welche Projekte ich mit ins Nähcamp nehmen soll. Da mein Schwesterherz mich bereits lange vorher um Unterstützung beim Nähen ihrer Frau AVA aus Webware gebeten hatte, dachte ich Vorbereitung wäre nicht schlecht. Ich hatte mir bereits im letzten Winter in einem Nähkurs hier am Wohnort einen Mantel aus Webware mit Futter genäht und mir war klar, wie lange so ein Projekt dauert.

Ich habe mich dann allerdings für einen Wollstrick statt Webware entschieden und mit dem Nähen in meinem Kurs begonnen. So konnte ich Monika Cygon-Meyer alle Fragen zum Nähen der Frau AVA mit Reissverschluss und Futter stellen.

Meine Frau Ava habe ich dann im Camp handgesäumt, die Taschen allerdings zuhause aufgenäht und die Druckknöpfe warten noch auf´s Annähen….

Letztendlich habe ich mich entschieden einige Ufos im Nähcamp fertig zu stellen. Ich habe immer so viele Ideen, das Zuschneiden klappt dann meist noch und dann ist keine Zeit oder etwas anderes wichtiger, z.B. Aufträge für den Tiger und die Lilly.

Als erstes habe ich Topflappen für eine liebe Freundin fertig gestellt, hier fehlte nur noch das Binding.

Dann lagen hier ZWEI zugeschnittene Turnbeutel Onkel Knorke von echt knorke. (Werbung unbezahlt)

Für die Enkelmäuse:

einen „dein Paco kids“ von Meine Herzenswelt für den Tiger und eine Leggings für die Lilly

und Wechselbezüge für ihre Kuschelkissen.

Dann habe ich noch zwei Pacos zugeschnitten aber beim Nähen des ersten schlug das Mysterium Overlock zu, der eine Nadelfaden schlug Schlaufen und ich habe es zu spät bemerkt…..

Da habe ich dann eingepackt. Gestern war Trennen angesagt, heute wurde zumindest der eine Pulli fertiggestellt.

Warum fahre ich immer wieder ins Nähcamp und habe bereits für 2020 gebucht?

Zum einen genieße ich die Zeit die ich mit meinem Schwesterherz verbringen kann, dann den Austausch mit anderen Hobby-Näherinnen in herrlich entspannter Atmosphäre in den Jugendherbergen.

Ich habe viele nette Frauen getroffen, neue Schnitte kennengelernt und einige Modelle anprobieren können.

Auch als älteres Semester habe ich mich unter den teils sehr jungen Frauen immer sehr wohl gefühlt.

Nähcamp in Rüthen November 2019

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